Monntag

Nein, meine Rechtschreibung ist nicht noch schlimmer geworden :). Heute war allerdings der Montag, mein Sonntag. Kurz Monntag.

Am Freitag bin ich gemeinsam mit meinem Kollegen nach Marl aufgebrochen. Ein Wochenende Mantrailing stand auf dem Programm.

Wenn ich das so durchlese, hört es sich ganz normal an. In Wirklichkeit bin ich wie immer um 5.30 Uhr aufgestanden (bitte benutzt diese Information nicht, um mich schon früh morgens anzurufen -> Amoklaufgefahr). Ich habe alles erledigt, damit 3 Menschen satt und sauber das Haus verlassen können und die Katzen nicht die Bude abreißen. Dann hab ich bis viertel nach zwölf gearbeitet, bin in die Werkstatt gerast um die Sommerreifen noch mal nachziehen zu lassen und habe die Kinder von der Schule abgeholt. Der Anmichrangetraute hatte schon begonnen zu kochen: Spinat (würg), Kartoffeln und Rührei. Nach dem Essen musste ich die Tasche packen, dann tanken, noch etwas Wasser kaufen (nie wieder ohne etwas zu Trinken auf der Autobahn) und den Kofferraum leer räumen. Und zack, war es kurz vor 16 Uhr und Jörg war da (nicht meiner, ein anderer).

Dass liest sich schon eher wie es sich angefühlt hat. Leider 2 x Stau gehabt und darum erst gegen 19.30 Uhr in Marl eingetroffen. Eingecheckt, gegessen und dann lag ich gegen 23 Uhr im Bett.

Obwohl ich echt erschlagen war, konnte ich schlecht schlafen. Ich habe jedenfalls ziemlich lange mein Hörbuch gehört, immer weiter gestellt und konnte mich am nächsten Tag noch an alles erinnern.

Der Samstags war dann der 1. Praxistag. Wenn etwas unheimlich viel Spaß macht, dann vergeht die Zeit wie im Flug. 7 Stunden und 8 km später war der Tag schon wieder rum und wir zurück im Hotel. Das Schlechteste was man in dieser Situation tun kann, ist sich hinzulegen. Dann wieder aufzustehen ist die Hölle. Also bin ich in meinem Zimmer herum gestiefelt. Um 19 Uhr sind wir aufgebrochen in die Pfotenakademie, weil wir zum grillen eingeladen waren.

Was für ein netter Abend!! Es wurde gegessen, getrunken und ich habe viel gelacht. Herrlich! Meine Müdigkeit war wie weggeblasen. Gegen 23 Uhr haben wir die Party verlassen und eine halbe Stunde später lag ich im Bett.

Leider auch in der 2. Nacht schlecht geschlafen. Das ist ungewöhnlich. Die 1. Nacht in fremder Umgebung ist immer schwierig. Danach schlafe ich oft wie tot. Nun gut, nützt ja nichts. Nach dem Frühstück aufgebrochen zum 2. Praxistag.

Wie hatten wieder wunderbares Wetter, tolle Teams und viel Spaß miteinander. Gegen 17 Uhr waren wir im wahrsten Sinne des Wortes durch und es ging direkt auf die Autobahn. Dieses Mal zum Glück kein Stau und um 19.30 Uhr stand ich vor der Tür. Jörg verabschiedet, Wohnung betreten, Kinder geknuddelt, Katzen gefüttert, Gatten geknutscht. Da alle schon gegessen hatten, hab ich mir schnell ein Brot geschmiert und dann durften die Kinder erzählen.

Am Freitag waren sie wieder mit meiner Freundin auf einem Konzert. Dieses Mal spielten die NDR Philharmoniker und die Beiden waren hellauf begeistert, was auch an den Schnittchen lag die gereicht wurden :D. Am Sonntag hat das kleine Kind beim Fußballspiel 4 Tore geschossen. Was für ein Erfolg nach so vielen Niederlagen. Am Sonntag haben die Kinder mit dem Anmichrangetrauten eine Fahrradtour gemacht. Zuhause war auch ohne mich alles prima. Nur so kann ich übrigens beruhigt zum arbeiten weg fahren. Dafür bin ich mehr als dankbar!

Um 22 Uhr war ich hundemüde. Leider konnte ich die 3. Nacht in Folge nicht schlafen und um 4.30 Uhr bin ich aufgestanden. Das war gar nicht schlimm, weil ich heute frei hatte. Der Pläne hatte ich viele, aber um kurz nach 9 Uhr rief das Sekretariat der Schule an, weil eines meiner Kinder Bauchweh hatte. Den Rest des Tages verbrachte ich mit Telefonaten, Terminen, einmal Haare schneiden für alle (ausgenommen die Katzen) und jetzt fallen mir praktisch die Augen zu vor Müdigkeit. Morgen darf ich endlich wieder arbeiten. Hurra. Ich beende den Eintrag um 22.04 Uhr und wünsche euch eine gute Nacht.

In diesem Sinne, bis die Tage,

Dagmar

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