Test

So, nun können wir testen, ob ihr als Follower alles richtig gemacht habt. Wenn ihr eine Benachrichtigung über diesen Eintrag bekommt, dann seid ihr auch künftig auf der sicheren Seite. Wenn nicht, Pech, ne? Dann müsst ihr halt den entsprechenden Button noch ein bisschen suchen.

Damit der Eintrag nicht so super kurz ist, lasse ich euch gerne teilhaben, warum ich ca. 15 Minuten im Fahrstuhl des Rathauses verbracht habe.

Mittags muss ich mich oft sputen, weil ich an ein paar Tagen meine Kinder von der Schule abhole. Mit dem Auto, denn die Schule ist rund 10 km entfernt von unserem Wohnort. Ich glaube nicht, dass ich eine Helikoptermutter bin (vermutlich denken das aber alle von sich selbst). Wenn aber das Gepäck der Kinder fast so schwer ist, wie das entsprechende Kind, dann macht das was mit mir. Erst Mal Wut auf das System. Danach macht mir das dann Sorgen, dass sie sich den Rücken, die Hüfte, Knie oder Füße kaputt machen. Ich hab sie ja nicht auf die Welt gepresst um sie gleich wieder kaputt zu machen. Also versuche ich an schlimmen Trage-Tagen eine gute Mutti zu sein. Tief in meinem inneren glaube ich fest daran, dass man Kinder und Tiere nicht zu „viel lieben“ oder „loben“ kann. Trotzdem scheint das einige Mitmenschen zu stören, was mir grundsätzlich schnurzpiepegal ist. Vermutlich sind das die, die selber zu wenig Liebe und Lob abbekommen haben. Und nein, viel, heftig und ehrlich zu lieben hat nichts zu tun mit Grenzenlosigkeit und ohne Grenzen aufzuwachsen.

Aber lasen wir das, darum gehts ja heute nicht. Ich bin also knapp dran und hetze zum Fahrstuhl. Der bedient 5 Etagen. Ich sitze in der 4., die Stempeluhr ist in der 3. und das Auto steht in der Tiefgarage. Wenn man schlecht oder gar nicht lesen kann, ist das Ganze auch noch mit hübschen Farben markiert.

Ich drücke und warte auf den Fahrstuhl. Das kann dauern weil der echt laaaaaangsam fährt.

Als er da ist, steige ich ein und während sich die Türen schließen, fällt mir ein, dass ich vergessen habe, einer Kollegin etwas zu schicken. Vor Schreck drücke ich die 5. Da musste ich nun wirklich bisher noch nie hin. Ich stöhne, denke an die vergessene Mail und drücke den Knopf für die 4. Wir erinnern uns, da musste ich gar nicht hin, da kam ich ja her.

Ich drücke jetzt in einer Anwandlung von Zeitstress die 2 (hä?) und dann erst die Tiefgarage, also 1. Der Fahrstuhl hat jetzt auch Stress, arbeitet aber alles im Zeitlupentempo korrekt ab. Zu meiner unendlichen Freude, öffnen und schließen sich die Türen in 2 mehrmals, ohne dass wir losfahren! Endlich, ganz unten angekommen fällt mir ein, dass ich mich nicht ausgestempelt habe (wäre die 3) woraufhin ich aber stattdessen die 4 drücke (meine Arbeitsetage) und dann die 3, damit ich mich endlich ausstempeln kann und zum Schluss wieder die Tiefgarage.

Liebe Steuerzahler, ich bin heute auf eure Kosten minutenlang Fahrstuhl gefahren. Ich verspreche, das mache ich morgen irgendwie wieder gut.

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen und bis die Tage,

Fahr-Ma

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